Samstag, 1. August 2015

Ob man das einen Freud'schen Verschreiber nennen kann?

Die Tage hat eine unserer Mitarbeiterinnen den Schlüssel zu einem Kundenobjekt verloren. Das ist ziemlicher Mist, sowohl für uns, als natürlich auch für den Kunden, der verständlicherweise wenig begeistert war. 

Im Zuge der ganzen Sache sollte ich ein Fax schicken, in dem wir bestätigen, dass wir für den Verlust verantwortlich sind. Das Fax hab ich aufgesetzt, musste es aber erst absegnen lassen, was etwas länger gedauert hat, so dass ich es nicht noch am selben Tag raus schicken konnte. Fand der Kunde nicht so toll und hat mehrfach angerufen. Ich konnte es aber nun mal nicht ändern.

Als ich am nächsten Tag um 7 Uhr früh ins Büro kam, hatte ich das OK, sollte aber noch eine Kleinigkeit umformulieren. Das machte ich dann auch, legte das Schreiben ins Fax, tippte die Nummer ein und drückte Start. Das Fax begann das Papier einzuziehen - und meine Augen blieben an einem Satz hängen. SCHEISSE! Hektisch zog ich am Papier, um zu verhindern, dass weiter eingezogen wurde. Das Faxgerät brach den Vorgang ab. Puh! 

Was der Kunde gelesen hätte, wenn das so rausgegangen wäre:
"Wir bitten um Entschuldigung für die Umstände, die Sie uns bereitet haben."

1 Kommentar:

Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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