Dienstag, 24. Februar 2015

Gut - gut - schlecht - gut

Gut: aufgrund von angesammelten Überstunden schon um 14 Uhr Feierabend machen (immerhin auch 7 Stunden geschafft, denn Arbeitsbeginn war um 7 Uhr)

Gut: ein bisschen shoppen gehen und bis auf Halogen-Birnchen für meine Nachttisch-/Leselampe nur netten Kram kaufen, den ich eigentlich nicht brauche, wie zum Beispiel einen Raumduft mit Bambusstäbchen von Pajoma, Vanilla & Grapefruit (riecht saugut, wie ich später daheim feststellte)

Schlecht: sechs Stationen vor meiner Haltestelle aus der Straßenbahn geschmissen werden, weil es ziemlich gerade einen Unfall auf der Strecke gab und die Bahnen nicht mehr fahren können. Busersatzverkehr soll demnächst kommen. Auf der Strecke fahren normalerweise zwei Linien. Und es ist Rush Hour. Der Bahnsteig wird voll und voller, weil nach uns noch andere Bahnen der Linien ihre Fahrgäste rausschmeissen. Es ist windig. Ich friere. Teile mein Leid mit anderen Frierenden, bzw. sie teilen ihres mit mir, da sie mitteilungsbedürftig sind. Der erste Bus kommt und ist bereits gut voll, bevor von uns überhaupt jemand einsteigen kann. Keine Chance auch nur ein Drittel der inzwischen wartenden Menschen da rein zu bekommen. 

Gut: ich beschließe, ich habe keinen Bock darauf und gehe in ein nahes Café/Restaurant (das ich kenne und dem ich sowieso mal wieder einen Besuch abstatten könnte) und gönne mir was. Hab zwar nur noch fünf Euro in bar, aber man kann da auch mit EC-Karte zahlen, was ich an sich nicht so gern mache. Aber dies ist eine "Notsituation". Die Entscheidung, was bestellt wird, ist schnell gefallen und das Bestellte auch sehr schnell da, da kaum was los.


Bunter Blattsalat mit Tomaten, Gurken, Paprika, Karotten, Peperoni und Rinderstreifen in Balsamicodressing. Das Fleisch war ein Gedicht! Noch ein kleines bisschen blutig, saftig und zart. Und Rucola! Ich liebe Rucola!

Ich habe damit einen Amerikaner über Whatsapp ein wenig neidisch gemacht, mit dem ich seit einer Weile oft chatte. Daher das Foto. Ich bin an sich keine, die ihr Essen fotografiert. 

Als ich mit dem Essen fertig bin - ich hab mir genießenderweise Zeit gelassen - fahren auch die Bahnen wieder, was ich aus dem Café heraus sehen kann. Passt doch! In der Kälte stehen wäre zwar billiger gewesen, aber das hier war deutlich angenehmer und mir's wert. Statt mich in einen voll gestopften Bus quetschen zu müssen, sitze ich auf der Heimfahrt gemütlich im Polstersitz. Die Bahn ist ungewöhnlich leer für diese Uhrzeit.

Und nun bin ich Zuhause, satt, zufrieden, es duftet wunderbar nach Vanille & Grapefruit und mir geht es gut!

Kommentare:

  1. Katzencontent und fotografiertes Essen: Du bist eine richtige Bloggerin! ;-) Und der Salat sieht wirklich verdammt gut aus. Das muß sogar ich zugeben. Bloß die Sache mit dem Rucola stört. Den muß man gegen anderes Grün austauschen. Mag ich überhaupt nicht.

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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