Mittwoch, 5. November 2014

Bürodialoge

Chef: "Wenn die Leute nochmal anrufen, stellt euch einfach ein wenig doof." Schaut mich an: "Für Sie ist das ja kein Problem. ... ... ... Äh, weil Sie ja sagen können, dass Sie noch neu sind, meine ich natürlich!"

Es ging um eine Angebotsanfrage, bei der man aus verschiedenen Gründen aufpassen muss, was man sagt.

Ich hab's ihm nicht übel genommen. ;)

Und sonst so? Der neue Job ist anspruchsvoll, stressig, oft eine Herausforderung, anstrengend, manchmal weiß ich nicht, wo links und rechts ist oder was ich zuerst machen soll. Ich bin zwar abends meistens ziemlich platt, aber es ist diese Art von  Plattsein, bei der man weiß, was man geleistet hat, eine positive Plattheit. Ich fühle mich dort sehr wohl, die Arbeit gefällt mir, mit den Kollegen verstehe ich mich echt gut.

Ich habe schon einiges positives Feedback bekommen, unter anderem wie viel ich in so kurzer Zeit schon alleine machen kann.

Und an das frühe Aufstehen (ca. 6 Uhr) und das daraus resultierende früh zu Bett gehen (um halb 10 fallen mir oft schon die Augen zu), hab ich mich, die ich eigentlich eine Nachteule und Langschläferin bin auch schon gewöhnt. Mein 8,5 Stunden-Tag (mit Pause) geht gefühlt schneller vorbei als die 4 Stunden des letzten Jobs.

Kommentare:

  1. Ich liebe es ja auch, wenn ich vor lauter Arbeit nicht weiß, vo oben und wo unten ist. Die Zeit rast dann wie sonst was.

    Es freut mich, dass Du Dich im neuen Job so wohl und angekommen fühlst :o)

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    1. Danke dir. Bisher scheinen beide Seiten jedenfalls der Meinung zu sein, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. :) Ich hoffe, das bleibt auch so.

      Jo, es ist zwar auch schön, wenn es bei uns mal ruhiger ist, nur so Hektik und Stress wäre auf Dauer dann doch zuviel, aber grundsätzlich ist es mir auch lieber, wenn mein Arbeitstag vollgestopft ist mit zu erledigenden Dingen, die zudem auch noch abwechslungsreich sind.

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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