Montag, 3. Februar 2014

Tränenüberfälle

Grundsätzlich geht es mir gut, ich habe gute Laune und blicke trotz ein, zwei Dingen, die mir ein wenig Magenweh verursachen wirklich optimistisch in die Zukunft, meine Zukunft. Aber von der einen Sekunde auf die andere und mehr oder weniger ohne Vorwarnung löst ein Gedanke, eine Erinnerungen eine regelrechte Tränenflut aus, dann muss ich so heulen, dass mir die Luft wegbleibt. Und nicht mal 10 Minuten später ist es vorbei und mir geht's wieder gut - als wäre nichts gewesen. Das ist mir in den letzten Tagen ein paar Mal passiert. 

Etwas blöd ist es, wenn das morgens auf dem (Fuß)Weg zur Arbeit passiert. Zum Glück war's nicht in der vollbesetzten Straßenbahn.

“There you go...let it all slide out. Unhappiness can't stick in a person's soul when it's slick with tears.”
Shannon Hale, Princess Academy

Kommentare:

  1. Drücken würde ich mich nicht trauen, aber rüberkommen und ein Taschentuch reichen, wäre schon drin. Wenn deine Tränen doch in der Straßenbahn kämen und wir zufällig in der gleichen Linie sitzen würden. Ich find das gut. Da ist etwas in dir drin. Und solche Dinge werden leicht zu Gift, deswegen müssen sie raus. Verzeih, eigentlich dürfte man deine Gedanken gar nicht kommentieren.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn ich nicht will, dass etwas kommentiert wird, weil ich einfach nur "was loswerden will", dann mache ich die Kommentarfunktion für den entsprechenden Eintrag zu.

      Klar ist da etwas drin in mir, das wird auch noch eine Weile brauchen, bis es raus ist - oder besser gesagt, bis der Schmerz komplett raus ist. Er ist ja auch schon weniger geworden. Aber mein verstorbener Mann wird halt immer einen Platz in meinem Herzen und in meinen Erinnerungen einnehmen.

      Löschen
    2. P.S. Danke für's Taschentuch. :)

      Löschen
    3. Es würde mich verstören, wenn man ein solches Ereignis in so kurzer Zeit verarbeiten könnte. Ich finde es überhaupt sehr mutig von dir, dass du über dieses Thema schreibst. Es ist der richtige Weg. Man darf nicht davor flüchten. Der Schmerzpunkt wird irgendwann verschwinden. Er verändert und verwandelt sich. In etwas gänzlich anderes. Und genau das wünsche ich dir.

      Löschen

Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

Dieser Blog ist keine kostenlose Werbefläche. Wer was verkaufen will, sucht sich bitte eine andere Plattform.

Kommentare unter älteren Blogeinträgen erscheinen erst nach Freischaltung von mir.