Dienstag, 24. September 2013

Katzenbegeisterte Zeugen

Grad eben klingelte es an der Wohnungstür. Zwei ältere bebluste und blümchenberockte Damen standen davor, als ich öffnete. Die Zeugen Jehovas, wie ziemlich schnell klar war, als eine der beiden den Wachtturm aus ihrer Tasche zog. Lustig fand ich, dass die andere meine beiden Katzen viel interessanter fand, als mir "die Botschaft zu überbringen", sie blickte die meiste Zeit die beiden statt mich an und machte Lockgeräusche. Meine Plüschpopos blieben aber brav bei Fuß. Als dann akzeptiert wurde, dass ich nicht bekehrt werden will, was ich freundlich aber bestimmt deutlich machte, wünschten sie mir beide noch einen schönen Tag und viel Spaß mit meinen Katzen. Während ich die Tür schloss, hörte ich die eine noch seufzen "Hach, waren das süße Katzen!"

Kommentare:

  1. Das beste Mittel gegen diese Besucher ist der Lebensgefährte der Hauswirtin. Vor dem haben die die Heilsüberbringer noch mehr Angst als vor dem Hund.

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    1. Solange die sich hier nur alle Jubeljahre mal blicken lassen (gestern war es in dem Jahr in dem ich hier wohne, das erste Mal) ist mir das egal, wenn sie es mal versuchen. Ich erwarte ja auch von anderen, dass sie meinen Glauben bzw. meine Ansichten zu Gott und Co tolerieren und respektieren, also respektiere ich deren Glauben auch (was nicht heißt, dass ich gut heiße oder ok finde, wie deren Glaube zum Teil gelebt wird), das äußert sich dann darin, dass ich höflich aber bestimmt mitteile, dass sie hier kein offenes Ohr finden.

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  2. ich mach da immer nackt die tür auf und hab jahrelang ruhe ;)

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    1. Lach. Ich habe leider keine Möglichkeit vor dem Öffnen herauszufinden, wer vor der Tür steht. Weder Sprechanlage noch Türspion.

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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