Dienstag, 6. August 2013

Küchenutensilien

Braucht man so Dinge, wie einen Spaghettikocher für die Mikrowelle oder einen Reiskocher? Keine Ahnung, ich hab jedenfalls beides heute bestellt. Ich neige dazu, Reis auf dem Herd anbrennen zu lassen, das soll mit dem Reiskocher z.B. nicht passieren. Auch ansonsten klingt das recht praktisch.

Mit dem Spaghettikocher habe ich schon recht lange geliebäugelt und da er aktuell so extrem günstig zu haben ist, dachte ich, ich schlage zu. Bei dem Betrag ärgere ich mich nicht zu sehr, wenn das Ding nix taugt. Ich hatte ja auch mal über sowas nachgedacht, aber da habe ich mehr Schlechtes als Gutes drüber gelesen. Schade. Wenn es funktionieren würde, eine sehr praktische Sache. 

Vielleicht sollte ich es auch einfach "wie früher" machen und im Bett kochen. Wovon ich rede? Noch in der Nachkriegszeit haben viele unter anderem Reis so zubereitet: Reis und Wasser in Topf, Topf auf Herd, kurz aufgekocht, dann den Topf mitsamt Reis in Zeitungspapier und/oder Tücher umwickelt und unter die Bettdecke gepackt und nach ca. 2 bis 3 Stunden hatte man mit wenig Energieaufwand und -verbrauch fertigen Reis.

Das Prinzip gibt es auch als Kochkiste. Wunderbar für alles, was lange bei nicht so hohen Temperaturen ziehen muss, geeignet. Zum Beispiel Gulasch oder Eintöpfe. 

Das ganze erlebt seit einer Weile ein wenig eine Renaissance, weil sich damit wirklich einiges an Energie sparen lässt.

Wenn mein Reiskocher dann da ist, werde ich einen Reissalat "frei Schnauze" machen, mit Lauch, Frühlingszwiebeln, Paprika, Mais, Tomate, Karotten, Kräutern, Nüssen und was mir sonst noch so einfällt und ich zu dem Zeitpunkt im Kühlschrank habe.

Allerdings bin ich am Wochenende erstmal zum Forelle essen eingeladen. Das ist nicht so wirklich mein Fall, ich mag zwar sehr gern Fisch, aber bevorzugt in einer Zubereitungsform, die so wenig Gräten wie möglich bedeutet. Denn mal abgesehen davon, dass ich die Rausfummelei nicht mag, habe ich ein unglaubliches Talent dafür, dass mir eine Gräte am Gaumen hängen bleibt, die zu entfernen nicht so einfach ist.

Kommentare:

  1. Nö, braucht man beides nicht ;) Die Spaghetti sind auf dem (Induktions)Herd schneller fertig, und einen Reiskocher kann man sich selbst mit Topf und Sieb "bauen"...

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    1. Der Reiskocher, so zumindest meine Recherchen, ist energiesparender als ein Herd. Und beides, Garer und Reiskocher sind ja für meinen Singlehaushalt gedacht und nicht, um damit mehrere Personen zu bekochen, da ist ist wahrscheinlich wirklich der Herd sinnvoller. Bin auch nicht wirklich jemand, der viel auf Vorrat kocht. Auf mehrere Tage Spaghetti oder Reis habe ich nämlich auch eher keine Lust. ;)

      Ob die Nudeln auf dem Herd (meiner ist kein Induktionsherd sondern Glaskeramik) schneller fertig sind oder wer da wirklich sparsamer ist, keine Ahnung, das Wasser braucht ja auch ne Weile, bis es kocht (es sei denn, ich heize im Wasserkocher vor, aber der Topf muss ja trotzdem noch warm werden). Für zwei Portionen Spaghetti soll der Garer bzw. die Mikrowelle 13 Minuten brauchen.

      Ich lass mich überraschen. :)

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  2. Verdammt, ich Höhlenmensch WUSSTE nicht mal, dass es so ein Nudeldings gibt.

    Aber ich glaube, ohne mein Ritual (Topf mit wenig Wasser auf den Herd stellen/derweil im Wasserkocher viel Wasser zum kochen bringen/rein damit/Nudeln dazu/während sie kochen die Sauce bauen) käme ich total ins schleudern ;)

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    1. Ich bin da vor einer Weile auch sehr zufällig drüber gestolpert, als ich nach mikrowellengeeigneten Töpfen gesucht habe, nachdem mir mal wieder ein Schwedenhausteller in der Mikro auseinandergeplatzt ist. :D Zum Glück sind die Teller immer noch in der Mikro kaputt gegangen und es hat nicht erst beim Rausholen "knack" gemacht.

      Ich denke, groß "Soßen bauen" werde ich in Verbindung mit dem Ding auch nicht. Das mache ich lieber, wenn ich für mehrere koche, denn ich neige dazu, sowas nicht in kleinen Mengen kochen zu können. ^^

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  3. Reis geht auch für kleine Portionen auf dem Glaskeramikfeld total einfach, wenn du einen guten Topf mit Sandwichboden hast. Etwas Olivenöl in den Topf geben, 1 Tasse Basmati (oder anderen Reis) dazu, etwas leicht glasig anbraten, 1 Tasse und ein Schuss Wasser dazu, Salz, Deckel drauf - und Flamme aus, sobald das Wasser kocht.
    Gelingt immer und brennt nicht an.
    Und ist damit sicher mindestens genauso energiesparend wie ein Reiskocher ;-)

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  4. Nudelgarer hat den Vorteil, dass Du die Nudeln eben woanders zubereitest und der Herd ganz den anderen kulinarischen Genüssen gehört.

    Wobei ich sagen muss, dass ich jetzt auch darauf verzichten könnte, aber wenn Frau das will, dann kriegt Frau das eben.

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