Sonntag, 16. Juni 2013

Kleiner Junge erklärt seiner Mutter, warum er keine Tiere essen möchte

Der Knirps ist angeblich drei Jahre alt. Aber selbst, wenn er schon 5 oder 6 wäre, das was er sagt ist klug. Ich finde es auch toll, wie seine Mutter ihm all seine Fragen ehrlich beantwortet.


Ich selbst habe ja Ende letzten Jahres beschlossen, meinen Fleischkonsum drastisch zu reduzieren und das habe ich auch getan. Ich lebe zu sagen wir 95% vegetarisch. Ab und an habe ich mal Lust auf Fleisch, so wie diese Woche auf einen Hähnchendöner, aber das kommt nur alle paar Wochen mal vor. Statt Wurst und Co habe ich nun immer frisches Gemüse und Käse im Kühlschrank. Allerdings esse ich momentan recht viel Fisch, mindestens einmal die Woche. "Fischphasen" hatte ich auch vor der Umstellung immer mal wieder.

Mein Fazit: Der Verzicht auf Fleisch fällt mir nicht wirklich schwer und ich muss sagen, seitdem ich mehr mit frischen Zutaten koche, mehr Gemüse esse, gebe ich auch weniger Geld für den Wocheneinkauf aus. Das hat mich aber nicht wirklich überrascht.

Vegan werde ich mich, denke ich, ziemlich sicher nie ernähren, denn der Verzicht auf Käse, Eier oder auch Honig würde mir deutlich schwerer fallen, als der auf Fleisch. Und vegane Ersatzprodukte sind mir dann tatsächlich in den meisten Fällen zu teuer, ab und an landen aber auch vegane Brotaufstriche im Einkaufskorb.

Kommentare:

  1. wenn alle kinder wüssten, was sie da essen... wahrscheinlich würden die meisten so reagieren wie der junge... so rührend :)

    komplett vegan wäre mir auch eine zu grosse einschränkung, und der vegane ersatz wäre mir einfach zu teuer, aber seit ich meinen vegan-sonntag mache, gehe ich auch mit milchprodukten und co. etwas bewusster um. da kommt nämlich echt viel zusammen über den tag verteilt, wo überall tierisches drinsteckt, krass.

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    1. Ja, vielleicht. Wobei ich auch schon als recht kleines Kind wusste, dass das Fleisch mal ein lebendes Tier war. Und ich wusste auch recht früh, dass Stallhasen zwar vielleicht mal geschmust werden, aber irgendwann trotzdem auf dem Teller landen. Genauso, dass die Hühner meiner Oma, wenn sie denn keine Eier mehr legten, als Suppenhuhn endeten. Ich bin da wohl, obwohl Stadtkind doch etwas "natürlicher" aufgewachsen.

      Mein verbrauch an Milchprodukten, abgesehen vom Käse, habe ich auch stark reduziert. Joghurt und Milch gibt's deutlich seltener.

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