Mittwoch, 12. Dezember 2012

Etwas makaber war das schon...

Liebe Telekom! 
Ihr solltet es vermeiden, dass Werbung an Kunden verschickt wird, die verstorben sind und deren Post zum Beispiel bei der Witwe landen könnte. Ihr WISST, dass mein Mann verstorben ist, ihr habt von mir die Kopie seiner Sterbeurkunde bekommen, damit ich seine Verträge mit euch kündigen konnte. Es sollte also in irgendeiner Datenbank vermerkt sein.

Das heute in der Post zu haben, war, hmm, ein wenig makaber! Ja, irgendwie musste ich grinsen, wenn auch schief, aber das ist bestimmt nicht bei jedem so... 

Wovon ich rede? Davon:



Eine Witwe (mit schwarzem Humor)



Nachtrag: Mit dieser Aktion sollte der neue Ansprechpartner "vor Ort" bekanntgemacht werden.




Kommentare:

  1. Bei der Telekom muss man mit sowas rechnen. Leider. Als vor fünf Jahren meine Freundin starb, gab's für die Telekom eine Kündigung inkl. Sterbeurkunde. Wie das halt so läuft. Direkt bei Erhalt des Briefs wurde der Anschluss abgeklemmt, es wurde noch nichtmal das im Schreiben erwähnte Datum eingehalten. Kassiert wurde bis dahin trotzdem. Dann kam ein Rückgewinnungsangebot: "Es tut uns leid sie als Kunden verloren zu haben. Vielleicht überzeugen sie folgende Angebote... etc...". Da braucht man echt Humor :/

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    1. Die Zeitschrift c't hat die Tage auch soetwas gebracht, denen hatte ich über meine Email die Kündigung mit Sterberurkunde im Anhang geschickt. Klappte auch alles wunderbar. Anscheinend wurde meine Emailadresse aber den Daten meines Mannes hinzugefügt, nicht aber die Info, dass er verstorben ist. Denn vorletzte Woche bekam ich ne Mail, mit der man ihn (wieder) als Abonnenten gewinnen wollte.

      Alternativ hat irgendwer mit meiner Adresse nen neuen Datensatz erstellt und war nicht in der Lage, das richtige Geschlecht auszuwählen. Was ich ähnlich daneben fände, denn ich habe nirgends eingewilligt, dass meine Daten gespeichert werden.

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  2. Also ehrlich.... sei DANKBAR dass Du so viel Humor hast !!! Ich finde die Werbung schon reichlich daneben !

    Und auch zu dem Kommentar von Sanne:
    Selbst da fehlen mir die Worte.

    Wenn die das vermerkt haben dann sollten sie echt ihren Laden ein wenig besser in Griff haben. Unglaublich. Sowas haut Menschen mit weniger Humor glatt wieder ein Stückchen zurück.

    Ich wünsch Dir einen zauberhaften Abend und behalte bloß Deinen Humor weiter...gesunde Medizin !

    Liebe Grüße

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    1. Ja, man sollte meinen, dass heutzutage wo jeder Pubs elektronisch erfasst wird, solche Aktionen eigentlich vermeidbar wären.

      So kurz vor Weihnachten, und natürlich nicht nur dann, kann sowas wirklich nach hinten losgehen.

      Dir auch einen zauberhaften Abend und ich bemüh mich, meinen Humor zu behalten. ;)

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    2. Äh, Pubs = Pups. (Muss die Lust auf Guinness Schuld sein, die ich seit ein paar Tagen verspüre...)

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  3. Ist schon ziemlich unsensibel, wie diese Firmen arbeiten.. wenn ich jetzt ein findiger Softwareentwickler wäre, würde ich da was erarbeiten. So was darf eigentlich nicht vorkommen!

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    1. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass eigentlich alles schon so ist, dass sowas nicht mehr passieren bräuchte. Aber man muss halt auch mit einer Datenbank umgehen können, bzw. in der Lage sein, sinnvolle Abfragen zu machen. ;)

      Kann auch gut sein, dass es x Datenbanken gibt, die nicht miteinander abgeglichen werden. Man glaubt gar nicht, was für ein Chaos da bei großen Unternehmen herrscht. Mein Schatz war ja Softwareentwickler und hat für großen Unternehmen, auch aus der Kommunikationsbranche Projekte entwickelt und umgesetzt. Da hab ich schon so das ein oder andere mitbekommen. ^^

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    2. Da ist gar nix vernetzt oder man gibt Daten auch gerne an Dritte weiter, die sie dann nutzen (ob für sich oder im Auftrag). Habe z. B. letzten Monat von einem Umfrage-Unternehmen Post bekommen. Die wollen mich gerne im Auftrag der Agentur für Arbeit zu einem Thema interviewen.... 1. haben die mich unter meinem Mädchennamen angeschrieben, denn ich seit über drei Jahren nicht mehr führen, was die Agentur für Arbeit auch weiß und gespeichert hat, 2. bin ich seit Jahren nicht mehr arbeitslos... --> Wenn zu viele Dritte mitspielen, dann weiß die Linke nicht, was die Rechte tut.

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    3. Jo, passiert mir auch ab und zu noch, dass ich Post mit meinem Mädchennamen bekomme. Ich meinte weiter oben auch keine firmenübergreifenden Datenbanken, falls das missverständlich rüber kam. Aber innerhalb einer Firma, selbst wenn es unterschiedliche Datenbanken gibt, wäre es heute keine wirkliche Hexerei mehr, diese untereinander abzugleichen, bzw. diese mit einer zentralen Datenbank abzugleichen.

      Das Geschäft mit den Daten ist ein lohnendes, hab vor Jahren selber mal damit zu tun gehabt.

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