Sonntag, 28. Oktober 2012

Dreier

Seit ich in der neuen Wohnung wohne, inzwischen ja auch schon wieder ein Monat, dürfen die Katzen ins Schlafzimmer. Bei einer 50qm, 2-Zimmer-Wohnung wollte ich ihnen den Platz nicht wegnehmen. Die vorherige Wohnung hatte 100qm und war eine 4-Zimmer-Wohnung, allerdings waren das Schlaf- und das Arbeitszimmer für sie tabu. Trotzem war's immer noch mehr Platz für die Miezen als jetzt.

Ich hatte ja Bedenken, wie meine Nächte sein würden, wenn die Katzen sie mit mir teilen, ob sie mich schlafen lassen würden oder ob sie mitten in der Nacht ihren Tobrappel bekommen würden. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Die ersten Nächte waren so, dass ich sie irgendwann rausschmeissen musste, um schlafen zu können. Aber inzwischen kann ich die Türe konstant offen lassen. Meine Plüschpopos sind sowas von brav! 


Klick macht groß

Conina entschließt sich die meiste Zeit dazu nachts im Wohnzimmer auf ihrem Kratzbaum zu schlafen und Pasha verbringt den Großteil der Nacht in seinem Körbchen, das am Fußende des Bettes steht, manchmal kuschelt sich Conina dazu. Irgendwann gegen Morgen kommt der Kater ganz gern ins Bett und sucht sich eine Stelle, wo er sich still und ohne mich zu stören hinlegt. 


Klick macht groß

Conina ist diejenige, die mich irgendwann wecken kommt, aber nur, wenn ich lange schlafe und meistens eh schon beim Wachwerden bin. Sie spaziert dann schnurrend zu meinem Kopf und fängt an, mir die Haare zu putzen. Wenn ich das nicht haben mag, reicht es in der Regel, sie zweimal sanft wegzuschieben und dann gibt sie wieder Ruhe. 

Letzte Nacht war unglaublich süß. Da haben beide beschlossen, bei mir zu schlafen. Conina lag neben mir etwa auf Brusthöhe und als ich einmal meinen Arm ausstreckte, legte sie erst ihre Pfote drauf und dann ihren Kopf. Wenn ich meinen Arm wegnahm, kam immer mal wieder eine Pfote und tastete sanft nach mir. 


Klick macht groß

Pasha hatte es sich vor meinem Bauch gemütlich gemacht, ich lag in Embryostellung da und er in die so entstandene Kuhle gekuschelt. 

Mir ist das Herz ganz groß geworden. 

Die beiden sind unglaubliche Kuscheltiere. Wenn ich es mir abends mit meinem Laptop im Bett unter die Decke gemummelt bequem mache, kommen sie und kuscheln sich an meinen Arm und an meine Schulter. Conina legt sich auch gern halb auf meine Brust. Sie genießen die Nähe und ich tue das auch. Meine beiden Süßen...

Kommentare:

  1. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh was sind das denn für hübsche Fellnasen. Boah echt extrem schön !

    Ich hab es damals auch genossen als meine Fellpopos bei uns im Bett lagen, damals hatten wir vier heute leider nur noch drei.

    Aber alle drei sind Freiläufer was mich angesichts von vorher Zecken suchen und auf Flöhe untersuchen schon immer ein klein bissi gestört hat. Und als sie die "Pest" Giardien bekamen mussten wir sie notgedrungen konsequent aus dem Bett verbanden, und es klappte auch. Manchmal fehlen sie mir nachts, und wenn ich mir Mittags mal ein Stündchen auf der Couch gönne komme sie auch nur noch äußerst selten kuscheln :( Schade. Aber es musste damals so sein.
    Hätte ich reine Hauskatzen dürften die auch bei uns im Bett schlafen.

    Genieße es :)
    Ein klein wenig neidische Grüße
    Rebellin :)

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  2. *seufz* Jetzt vermiss ich das Familienkatzentier.
    Denn die ist, als ich auszog, natürlich beim Rest der Familie geblieben. Nachts hat sie fast immer bei mir geschlafen. Zumindest einen Teil der Nacht. Ganz oft auf meinem Bauch, oder, wenn ich auf der Seite lag, direkt an meinen Bauch gekuschelt. Das hat mich unheimlich beruhigt.
    Und sie hat sofort gespürt, wenn ich besonderen Trost gebraucht habe.
    Katzen sind schon was tolle und deine sind wirklich hübsche.
    (Unsere hat mir meinen Auszug irgendwie nie ganz verziehen, habe ich das Gefühl.)

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  3. @Rebellin Die beiden sind Maine Coons. Charakterlich eine tolle Rasse, jedenfalls die, die ich bisher kennenlernen konnte. Fast wie Hunde. Sie hören auch beide auf ihre Namen und kommen, wenn ich pfeife. ^^ Conina apportiert sogar. :)

    Bevor klar war, dass ich in eine kleinere Wohnung umziehen muss, hatte ich auch vier Fellnasen. Die beiden anderen sind Mitte August ausgezogen, was sehr sehr hart für mich war.

    Freigänger würde ich wahrscheinlich auch nicht gern ins Bett lassen, aber dann hätte ich auch kein schlechtes Gewissen, sie auszusperren, Platz hätten sie dann ja genug.

    Schade, dass deine so selten kuscheln kommen, das würde mir sehr fehlen. :( Ich genieße diese Dreisamkeit.

    @Troll und Honigmädchen Conina hat auch ein gutes Gespür dafür, wenn es mir nicht gut geht, sie wird dann nich fürsorglicher, als sie es eh schon ist. Da werde ich geputzt, beschmust und beschnurrt was das Zeug hält. Der Kater ist zwar generell ein Sensibelchen, aber nicht so der Trostgeber.

    Ich hatte zwei Katzen mit meinem Exfreund, die bei ihm blieben, als wir uns trennten (hab allerdings nicht bei ihm gewohnt), die habe ich auch sehr vermisst. Die haben, als ich dann nicht mehr jedes Wochenenden da war und sie irgendwann mal besucht habe, auch sehr gefremdelt, was schon ein bisschen weh tat. :(

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  4. meine katzen durften von anfang an immer bei mir schlafen. ich hätte es mir auch nie vorstellen können sie auszusperren, aber das machen (leider) viele.

    deine zwei sind aber auch sehr süß. ich wette sie genießen das jetzt auch in vollen zügen und ihnen ist es lieber so, als paar qm mehr wohnung ;)

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    1. Wir wollten halt wenigstens einen Raum, in dem die Klamotten eine Chance hatten, haarfrei zu bleiben. Bei vier Langhaarmonstern war das einfach nötig. Besonders, da Lily sich nie richtig bürsten lassen wollte. Wo die lag, "wuchs" Fell. ;)

      Klar genießen sie es, nun quasi rund um die Uhr bei mir zu sein. Aber ich glaube nicht, dass sie vorher gelitten haben. :)

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