Samstag, 6. Oktober 2012

11 Tage

11 Tage wohne ich nun in der neuen Wohnung. Wenn man das Wohnen nennen  kann. Ich hab noch nicht viele Kartons ausgepackt, ganz einfach weil ich nicht so recht weiß, wo ich anfangen soll. Aufgrund von Platzmangel stehen die Kartons halt da, wo eben Platz war am Umzugstag. Ein wirkliches System beim Deponieren war einfach nicht möglich. Und so wird der Anfang so aussehen, dass ich erstmal Kartons umräume, bis ich einen finde, den ich auspacken kann. Oder ich räume alles so um, dass ich wenigstens an die Bücherregale komme, denn, ihr werdet es sicher schon erraten haben, davor stehen Kartons. 

Die einzigen wirklich nutzbaren Räume sind das Schlaf- und das Badezimmer, bzw. im Schlafzimmer ist es das Bett, das mehr oder weniger die einzige Möglichkeit ist, es sich gemütlich zu machen, mal abgesehen von der Badewanne. Ich kann mich nicht mal vor den Fernseher setzen, weil dazu der Platz fehlt. Dabei habe ich seit gestern meinen HD-Receiver und könnte mich durch Syfy-Channel und Co zappen. 

Es ist auch so, dass meine innere Energieanzeige auf "low energy" steht und bedenklich nah an "empty" ist. Das war einfach alles ein bisschen viel für mich. Von daher lasse ich die meiste Zeit das Chaos Chaos sein und versuche, mir Zeit für mich zu nehmen. Ein bisschen was werde ich aber gleich noch tun (müssen). Denn heute Abend bekomme ich meinen neuen (gebrauchten) Herd mit Ceranfeld geliefert und der muss ja erstmal irgendwohin gestellt werden, bis er angeschlossen werden kann. An den Aufbau der Küche ist nämlich noch nicht zu denken. Auch hier, Kartons und Kram, die es dem Handwerker noch unmöglich machen, zu arbeiten. Wenigstens der Kaffeevollautomat, die Mikrowelle und der Kühlschrank sind im Einsatz. Spül- und Waschmaschine hingegen sind nicht angeschlossen. Das geht noch ein Weilchen, aber sicher nicht mehr allzulang.

Bis zum 18. Oktober muss ich das Wohnzimmer so weit haben, dass man dort die neue Couch aufstellen kann, die dann geliefert wird. Ich habe den Liefertermin bereits zweimal verschoben. Helfen kann mir da auch nicht wirklich jemand, weil man sich gegenseitig auf die Füße treten würde. Aber ich träume davon, dass ich ein Helferteam hätte, das sich um alles kümmert, während ich arbeiten gehe.  Und ich komme abends nach Hause und habe etwas, das ich als Wohnung, als Zuhause bezeichnen kann. Seufz...

Die Katzen haben den Umzug ganz gut verkraftet, aber ich habe den Eindruck, sie leiden ein wenig unter dem Chaos. Was mich nicht wundern würde, denn letztendlich tue ich das auch. Sie sind extrem anhänglich und liebebedürftig. Coninakatze maunzt viel und "kümmert" sich sehr ausgiebig um mich, ständig werde ich geputzt. Pashakater kommt körperberührungstechnisch auf die merkwürdigsten Ideen, um mir nahe zu sein.

Ob sie wohl meinen Herzschlag spüren will?

einmal quer über den Kopf gehängt...


Irgendwann ist das Chaos sicher Geschichte. Und dank desjenigen, für den ich grad arbeite/mit dem ich zusammenarbeite und dessen Freundin habe ich demnächst die Gelegenheit mir etwas Gutes zu tun. Denn gestern bekam ich von den beiden das hier geschenkt:

Ein "Verwöhnpaket" das vier Stunden Sauna, 20 Minuten Massage und einen Prosecco beinhaltet. Und ein Avocadoduschschaum, der wunderbar duftet ist auch dabei. Oh, und in dem Umschlag unter dem Paket ist ein Gutschein für eine Begleitung, denn die beiden wussten, dass ich nicht gern allein gehe.

Wer ein bisschen Energie übrig hat, der kann mir gern etwas schicken. Ich kann jedes Fitzelchen gebrauchen...


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