Dienstag, 18. September 2012

Servicewüste und PlanungsUNsicherheit

In manchen Bereichen hat sich der Service nach meinem Empfinden verbessert, in anderen nicht oder ist sogar noch schlechter geworden. Heute mal wieder ein Negativbeispiel: Heute, genauer gesagt, grad eben bekomme ich einen Anruf, dass morgen mein neuer gebrauchter 70er-Jahre Küchenschrank geliefert werden soll. Auf der einen Seite schön, dass das so schnell geht, auf der anderen finde ich arg kurzfristig dem Kunden nur knapp einen Tag Vorlaufzeit zu geben. Zeitfenster für die Lieferung ist irgendwann zwischen 11 und 16 Uhr. 

Wenn es jetzt um eine Spedition ginge, die von Außerhalb liefert, okay. Aber der Schrank befindet sich schon in Mannheim. Wir haben jetzt ausgemacht, dass der Fahrer mich eine Stunde vorher anruft. Na, dann hoffen wir mal, dass er das auch tut. Ich denke aber mal, dass ich sicherheitshalber spätestens gegen 13 Uhr in der Wohnung warte. Dann kann ich auch gleich mal testen, wie der Internetempfang mit meinem Surfstick in der Wohnung ist. Wenn das nämlich nicht geht, dann habe ich ein weiteres Problem, das schneller Lösung bedarf.

Nächstes Problem, theoretisch wird nur bis vor die Haustüre geliefert, nicht bis in die Wohnung. Toll! Unter der Woche ist ja tagsüber auch immer jemand kurzfristig erreichbar, der einem beim Reinschleppen helfen kann. Eventuell hilft mir der Fahrer gegen ein Entgelt dabei, den Schrank in die Wohnung zu bekommen. Eventuell... Ja und wenn nicht? Dann steh ich da mit einem Schrank auf der Straße oder wie?

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Möbelspedition so "drauf" ist. Es wird doch sicher öfters vorkommen, dass jemand Hilfe braucht, um Möbel in die Wohnung zu bekommen. Dass diese Spedition mir nicht mal garantieren kann, dass der Fahrer mir gegen ein Entgelt tragen hilft, finde ich persönlich unmöglich. Und was weiß denn ich, ob ich überhaupt kräftemäßig in der Lage bin, mitzuhelfen? Zwei Leute solche Transporte machen zu lassen, scheint wohl zu teuer zu sein.

So oder so geht mir auch wieder ein knapper halber Tag zum Packen verloren. Dazu kommt  morgen Nachmittag jemand, der jede Menge Elektroschrott und Regale abholen kommen will. Da wollte ich eigentlich die Stunden vorher noch zum Sortieren benutzen, das muss ich dann wohl heute noch hinbekommen. 

Von der Hausverwaltung habe ich auch noch keine Rückmeldung bezüglich meiner Strom- und Gaszähler. Meine Gaszählernummer finde ich leicht heraus, denn der Zähler hängt in der Wohnung. Der Stromzähler jedoch nicht. Aber theoretisch müsste das ja einer sein, der stillsteht, da absolut kein Strom verbraucht wird.

Ich müsste mich klonen können, damit ich mehre Aufgaben gleichzeitig erledigen kann.

1 Kommentar:

  1. Wenn du nur nicht so weit weg wärst. Im Packen helfen und Kartons tragen bin ich richtig gut :)

    Ja, Speditionen. Hirnlos bis zum geht nicht mehr. Ich sag nur "Anlieferung bis Bordsteinkante", und da stand die Waschmaschine dann auch den ganzen Tag. Mitten auf der Strasse. In Kassel! Ohne Worte, wirklich! Bei mir hat da auch noch nie was richtig geklappt - Ausnahme: IKEA. Pünktlich, freundlich, hilfsbereit.

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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