Donnerstag, 20. September 2012

Runtergeschrieben - mir egal, wenn's schwierig zu lesen und konfus ist.

Ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr. Einschlafen und nicht mehr aufwachen klingt grad sehr verlockend. Nein, ich werde mir sicher nicht das Leben nehmen. Aber einfach nicht mehr sein zu müssen, diese Vorstellung  ist sehr reizvoll. Jetzt, jetzt in diesem Moment ist das gefühlte Ende meiner Kräfte erreicht. Ja, ich habe nach Hilfe gesucht und um Hilfe gebeten, aber das Universum hat beschlossen, den potenziell hilfsbereiten Helfern die Möglichkeit mir Hilfe angedeihen zu lassen verwehrt. Ich mache niemandem einem Vorwurf, es ist, wie ist und für die Gründe, dass es eben grad nicht geht, habe ich Verständnis. Nichtsdestotrotz fehlt mir die Hilfe und das eben nicht nur an einer Stelle. Ich kann nicht mehr kompensieren. Ich MUSS das Meiste alleine schaffen und regeln.

Die Welt wird vermutlich nicht untergehen, wenn ich es eben nicht alles schaffe, sie dreht sich sogar mit Sicherheit weiter und auch mein Leben geht höchstwahrscheinlich irgendwie weiter. Vielleicht jammere ich auf hohem Niveau, bin eine Dramaqueen in den Augen anderer oder sehe einfach zu schwarz. Mag alles sein. Aber mir ist innerlich einfach nur nach schreien. Äußerlich sitz ich hier, heule, ist mir kotzübel, kriege ich kaum Luft und bin so verdammt müde, zu müde zum Schlafen. Mir fehlt tatsächlich, so paradox das auch klingt, die Kraft zum Schlafen. Schlafmittel hab ich durch, dann schlafe ich zwar, aber krieg am nächsten Tag nix gebacken, weil Schlafen mit Schlafmitteln nun mal so rein gar nix mit gesundem Schlaf zu tun hat. Eine Woche weg von allem, vielleicht nur drei oder vier Tage - aber es geht nicht.

Am Dienstag findet der Umzug statt - und ich werde bis dahin nicht alles schaffen, was zu schaffen wäre. Danke Arschlochvermieter. Wenn ich anderen Menschen die Pest an den Hals wünschen würde, dann würdest du sie dreifach bekommen. Ich tue es nicht. Rachegedanken empfinde ich nicht (mehr). Wut, das ist das Äußerste. Rache? Nicht mehr möglich. Zu sehr habe ich verinnerlicht, dass das wahre Opfer bei Rache der sich Rächende ist. Manchmal ist spirituell unterwegs zu sein echt Scheiße. Ich hab dem Typen sogar Liebe geschickt, weil er es vermutlich verdammt nötig hat. Das kam wirklich von Herzen, so bescheuert bin ich. Ich bin ein Krieger es Lichts, ein Lichtarbeiter, ein Drachenreiter. Das ist euch jetzt zu abgedreht? Mir egal.

Mein Ursprungsname lautet Mila'Adanira und das bedeutet "heilende Absicht". Mir wurde mehr als einmal unabhängig aus verschiedensten Ecken gesagt, dass ich eine Heilerin sei und das Heilen - auf einer energetischen Ebene - meine Gabe sei. Nur, mein größter Fall scheine ich selbst zu sein. Wer heilt mich? Wie heile ich mich? Ich selbst kann es grad nicht. Wenn es stimmt, dass man sich seine Erfahrungen, seine Lektionen im Leben, selbst aussucht, warum mache ich es mir immer wieder so schwer? Heilende Absicht. Schön, so eine Absicht. Absichten sind toll. Eine Absicht ist ein Vorsatz. Mit den besten Absichten. Tja... Sicht und sehen. Was sehe ich grad nicht? Was sollte ich sehen? Worauf sollte ich meinen Blick richten? Ja ja, auf mich. Blind Spot - oder so. (Ich sagte in der Überschrift schon, es ist mir egal, wenn das konfus ist. Das hier ist mein Blog! Wer gehen will, kann gehen.)

Ich brauche ein Wunder. Und wenn es "nur" das Wunder ist, dass ich mich selbst wieder finde. Momentan hab ich mich verloren. Wäre schön, wenn ich mich wiederfinde. Passiert sicher auch. Bis zum nächsten Verlorengehen. Ich würde mich so gerne wieder zuhause fühlen. Ein Teil von mir ist mit meinem Schatz gegangen. Und der Teil, der zurück geblieben ist, der würde gerne hinterher. Der muss erst noch verstehen, dass er trotzdem komplett ist. Geteilt sein heißt nicht zwangsläufig, dass man nicht mehr komplett ist. Es heißt nur, dass nicht alles an einem Platz ist. Muss es auch nicht. Es reicht zu wissen, dass irgendwo was ist.

Und hiermit endet dieser Blogeintrag.

Kommentare:

  1. Hmm, was schreibt man als Kommentar zu diesem Post? Einfach mal schreiben: Bewundernswert und mutig fällt mir dazu spontan ein! Diese Gedanken ohne Rücksicht auf die Meinung der Leser zu schreiben erfordert Mut und Kraft. Also hast du noch Energiereserven von denen du nichts weisst. Ich bin sicher, dass du es schaffen wirst und sende dir ganz viel Kraft dazu. Drück dich Margit

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  2. Nichts von dem was Du schreibst ist für mich abgedreht. Ich verstehe Deine Gedanken, habe sie selbst gefühlt.
    Manchmal hilft tatsächlich schreien bis nichts mehr raus kommt, weinen bis zur (weiteren) Erschöpfung oder von der Seele schreiben ohne Punkt und Komma, alles, so wie es fließt mit Stift in der Hand auf Papier.
    Du bist Dir schon sehr bewusst. Seinen Weg geht jeder für sich alleine, Deine Helfer sind da, auch, wenn Du sie gerade nicht sehen und spüren kannst.
    Und Dir meine Worte gerade nicht helfen oder gut tun.
    Trotzdem mit besten Wünschen und Gedanken.
    Liebe Grüße
    Roswitha

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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