Dienstag, 28. Februar 2012

DHL ist nicht gleich DHL

Erfreulich ist: Wenn man gestern am frühen Nachmittag eine neue Sim-Karte mit einer Surfflat bestellt und diese dann heute schon zugestellt wird. Theoretisch.

Unerfreulich ist: Heute früh so gegen halb elf (stand auf der Benachrichtigungskarte) klingelte es hier, DHL Express Ident.  Tja, leider war niemand da, der die Sendung entgegen nehmen konnte, da niemand damit gerechnet hat, dass der Mobilfunkanbieter derart schnell ist. 

Als Kunde gehe ich nun davon aus, dass der Brief mit meiner Sim nun an die Filiale umgeleitet wurde. Nahaain. Natürlich nicht. Wie ich eben in der Postfiliale erfuhr (in die ich zum Glück eh wegen was anderem musste), haben die so gar nix mit DHL Express  zu tun.  Irgendwie bin ich ja auch naiv, Filiale und Packstation haben per se auch erstmal nix miteinander zu tun, selbst wenn ab und an Sendungen in der Filiale abgeholt werden können. Nun gut.

Auf dem Benachrichtigungsschein findet man eine Internetadresse, über die man eine Zweitzustellung oder ein Abholungsdatum terminieren kann. Dazu muss man die DHL Express Referenznummer und ein Captcha, nein, Entschuldigung, einen Sicherheitscode eingeben. Was der nun sicherer macht, erschließt sich mir nicht. Aber ich bin ja, wie oben erwähnt naiv. Was weiß ich schon?

Nachdem ich mich und die Sendung beim dritten Versuch endlich verifiziert habe, was aber auch an unserer Internetverbindung liegen kann und einen Termin zur Abholung festgelegt habe,  bekomme ich endlich gesagt, wo ich eigentlich hin muss.  Wie schön, dass hier auch an Menschen ohne fahrbaren Untersatz gedacht wurde. Immerhin komme ich bis auf knapp 3 Kilometer an die Express Station mit öffentlichen Verkehrsmitteln heran. Dann geht's nur zu Fuß weiter. Oder per Anhalter. Über eine Brücke. Auf eine Insel. Immerhin gibt's eine Brücke und ich muss nicht rüberrudern.

Okay, es fährt auch ein Bus, der mich bis knapp 400 Meter vor's Ziel bringt.  Aber da warte ich ganz schön. Von Haustür zu Station bräuchte ich alles in allem etwa 30 Minuten. Wenn ich auf den Bus warte. Wenn ich die 3 Kilometer zu Fuß gehe, so an die 45 Minuten.  Und zurück nochmal dasselbe.

Wenigstens haben sie Öffnungszeiten, die es den meisten arbeitenden Menschen ermöglichen, vor oder nach der Arbeit vorbeizukommen. 

Ich denke, ich schicke Schatz vorbei. Die Sendung ist eh an ihn adressiert, auch wenn der Inhalt für mich ist.  ;)

Kommentare:

  1. Oh ja, das macht manchmal wirklich nicht den geringsten Spaß. Das ist man gar nicht gewöhnt, wenn man als Kölner plötzlich in der Pampa wohnt.

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    1. Ich wohne ja gar nicht in der Pampa, Mannheim ist zwar nicht Köln, aber hat auch immerhin um die 300.000 Einwohner und an sich ist alles gut erreichbar, entweder zu Fuß oder mit Öffis, auch die Post, Packstation ist keine 5 Minuten weg usw. aber DHL Express ist halt wieder mal ne DHL-Extrawurst. Das ist mitten in einem Gewerbegebiet und sieht auch so aus.

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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