Freitag, 18. November 2011

Auf dem Weg zum halbwegs leichten Mädchen - Stand 18. November 2011

Ich habe lange nichts mehr zu diesem Thema geschrieben. Ich wiege mich nicht mehr jeden Tag, aber doch so drei- bis viermal die Woche. Ich brauche diese Kontrolle einfach - noch. Stand gestern war, dass ich seit Beginn des Jahres knapp über 13 Kilo verloren habe. Gestern war aber auch neuer Tiefststand, der mich selber etwas überrascht hat, denn seit August hatte sich nicht mehr so arg viel am Gewicht verändert, ich hab es +/- ein bis anderthalb Kilo gehalten. Momentan fühle ich mich mit meinem Gewicht und vor allem mit meiner Figur sehr wohl, auch wenn noch die berühmten paar Pfunde "zuviel" auf Hüften sind. Für mein Alter (38) liege ich mit einem aktuellen Body Mass Index (ja, ich weiß, der ist an sich blödsinnig) von 25 im normalen Bereich.

Ich hungere nicht, ich verkneife mir nicht wirklich etwas, eher das Gegenteil. Ich für mich habe gemerkt, dass ich eine gewisse Menge an Kalorien zu mir nehmem muss, die deutlich über 1500 Kalorien liegt. Wenn ich zum Beispiel abends Pizza mit extra Käse drauf esse und dazu eine Flasche Kölsch trinke und auch tagsüber nicht gehungert habe, also mein Brot, mein Quark mit Müsli, meine Buttermilch gegessen bzw. getrunken habe, habe ich am nächsten Tag fast immer abgenommen. Auch naschen tue ich, wenn mir danach ist (*ineinenMürbekeksbeiß*). Mein Körper muss wohl die Sicherheit haben, dass er immer genug bekommt, dann legt er keine neuen Fettreserven an und baut vorhandene langsam ab.

Was mir absolut nicht irgendwo reinkommt, ist Süßstoff, aber den habe ich eh schon seit Jahren verbannt bzw. nie so wirklich benutzt. Wenn süß, dann echter Zucker oder mal ein Löffel Honig. Man darf es halt nicht übertreiben. Limonaden und Co trinke ich nur selten, bevorzugter Durstlöscher ist Mineralwasser. Nicht weil ich bewusst drauf achte, sondern weil ich einfach nicht so der Süßtrinker bin. Auch in meinen Kaffee oder Tee kommt kein Zucker. Fruchtsäfte trinke ich wenn, nur als Schorle und auch nicht regelmäßig.

Wenn mich andere fragen, wie ich das geschafft habe, soviel abzunehmen, kann ich darauf nicht wirklich eine Antwort geben. Ja, ich habe schon ein wenig meine Ernährung umgestellt. Toastbrot, also Weißbrot gibt es z.B. gar nicht mehr und Weißmehlbrötchen so gut wie nie. Vollkorn und  Mehrkorn steht jetzt auf dem Plan und ich mag es auch gar nicht mehr anders haben. Statt dem morgendlichen Brot gibt es meistens mageren Früchtequark mit Müsli. Was ich viel trinke, ist Buttermilch, anfangs die fettreduzierte von Müller und seit einer Weile habe ich die von Milram für mich entdeckt. Mir kommt es so vor, dass auch die mit für den Gewichtsverlust verantwortlich ist. Was sich sehr krass verändert hat, ist mein Trinkverhalten was Mineralwasser angeht. Habe ich früher oft kaum einen halben Liter Wasser am Tag getrunken, sind es inzwischen meistens anderthalb bis zwei Liter. Ein Kasten Wasser, der früher locker schon mal drei Wochen gereicht hat, reicht jetzt meistens nur noch für etwa eine Woche. Auch das hat sicher zum Erfolg beigetragen. Und ob letztendlich vielleicht auch die Almasedkur ganz am Anfang ein Auslöser war? Ich weiß es nicht, möglich wär's.

Ich kann nur sagen, ich bin so so sooo froh, dass ich die ganzen Kilos los bin und ich mich im Spiegel und auf Fotos wieder gern ansehen mag, dass Klamottenkaufen wieder Spaß macht, weil ich keine Übergrößen mehr brauche. Es tut gut, wenn Menschen, die mich kennen, mir Komplimente machen oder erstaunt feststellen, wenn sie mich länger nicht mehr gesehen haben, wow, du hast aber abgenommen.  Es ist so schön, endlich wieder gern körperbetonte Kleidung zu tragen und mich nicht mehr hinter Schlabberoberteilen zu verstecken zu wollen. Das alles sind Äußerlichkeiten, ja, aber ich fühle mich in meiner Haut nun wieder wohl, das tut mir gut und davon profitieren auch andere. Ganz abgesehen davon  - gesünder ist es mit Sicherheit auch. Ich genieße nach wie vor, nur ein wenig anders, bewusster eben. Das ist mein ganzes Geheimnis.

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