Freitag, 23. September 2011

Conina und ich


Ich weiß nicht, was das mit Conina und mir ist, aber diese Katze ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich kann das auch nicht wirklich erklären. Aber es ist so, dass ich von unseren vier Stubentigern diesen am meisten liebe. Ich liebe auch Pasha, Aina und Lily und der Gedanke, einen von ihnen durch Krankheit oder einen Unfall zu verlieren, ist furchtbar, aber Conina nimmt eine Sonderstellung ein. Diese Katze ist meine Katze und ich bin ihr Mensch. Sie hängt sehr an mir und will fast immer da sein, wo ich auch bin. Sie mag es, wenn ich pfeife. Und sie kommt auch, wenn ich kurz pfeife oder ihren Namen rufe, meistens von einem kurzen Miau begleitet, nach dem Motto "bin schon da". 

Nachts schläft sie gern vor meiner Schlafzimmertür oder vielleicht hält sie auch Wache. Schatz und ich schlafen getrennt, weil wir unruhige Schläfer sind und meistens auch recht unterschiedliche (Ein)Schlafzeiten haben. Außerdem schnarchen wir beide, er mehr als ich. Es mag zwar unromantisch sein, getrennt zu schlafen, aber so ist die Chance deutlich größer, dass beide von uns eine erholsame Nacht haben. Ich erwähne das eigentlich auch nur, um zu zeigen, dass Conina mir anscheinend auch nachts so nah wie möglich sein will, mir, nicht uns. Ab und zu wird gejammert oder lautstark mit Spielzeug gespielt, in der Hoffnung, dass ich aus dem Schlafzimmer rauskomme. Ich habe ihr inzwischen auch eine Decke vor die Tür gelegt, die sie gerne nutzt.

Gestern geschehen: Conina hatte es sich mal wieder auf mir bequem gemacht, ließ sich ihr Bäuchlein kraulen und schnurrte. Irgendwann drehte sie ihren Kopf und schaute mich sehr intensiv an. Das macht sie öfters. Sie hat gern Augenkontakt. Und mann, kann die schauen, ich hab jedesmal das Gefühl, sie blickt mir direkt in die Seele oder ins Herz, es fühlt sich an, als würde sie mir sagen, dass sie mich liebt. Manchmal streckt sie dann auch eine Pfote aus und berührt mein Gesicht. Gestern hatte sie sich, wie so oft, so zurecht gelegt, dass sie wie ein Baby in meiner Armbeuge lag, schnurrte und schaute mich so intensiv an. In diesem Moment ist mein Herz regelrecht übergelaufen und mir kamen die Tränen, weil ich diese Katze einfach so sehr liebe. Was macht Conina? Sie hört auf zu schnurren, setzt sich auf, reckt den Kopf bis ihr Näschen an meinen Augen ist und schnuppert ausgiebig an meinen Tränen, so als wolle sie sagen, ist schon gut.Waaaaah!

Tja, so ist das mit Conina und mir. Von Schatz höre ich öfters mal ein "Ihr zwei!" Er kann nicht nachvollziehen, was ich an Conina so besonders finde. Ehrlich gesagt, kann ich das letztendlich auch nicht, es ist nicht mal, dass ich denke, sie ist eine ganz besondere bzw. außergewöhnliche Katze, anders, als die anderen. Jede von unseren Katzen hat ihren ganz eigenen Charakter, der sie zu etwas Besonderem macht. Es ist einfach so, dass Conina und ich aus irgendwelchen Gründen eine besondere Verbindung zu haben scheinen, verbundenene Seelen, was weiß ich? Ich hab mein Herz an sie verloren und ich will es gar nicht wiederhaben. ;)

Klingt das, als sei ich verrückt? Gut möglich, dass ich das bin.

Kommentare:

Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

Dieser Blog ist keine kostenlose Werbefläche. Wer was verkaufen will, sucht sich bitte eine andere Plattform.

Kommentare unter älteren Blogeinträgen erscheinen erst nach Freischaltung von mir.