Dienstag, 2. August 2011

Anderthalb Stunden...

Anderthalb Stunden ohne Futter- und Wassernäpfe, weil ich die und die jeweiligen Plätze grad einer gründlichen Reinigung unterziehe und Panik bricht aus im Katzenvolk. Lily steht vor mir und miaut in einer ziemlichen Lautstärke. Da sie immer etwas leidend klingt, weiß ich nicht genau, ob ich mit Vorwürfen überschüttet werde oder ob das Entsetzen ist. Aina lässt mich keine Sekunde aus den Augen und sobald ich mich durch die Wohnung bewege, klebt sie an meinen Beinen. 

Liebe Aina, wenn du mich zu Fall bringst und ich mir was breche, dauert es noch länger, bis die Näpfe wieder gefüllt sind. Ja, ich weiß, dass in diesem Schrank das Trockenfutter ist. Und nein, du wirst ganz sicher nicht innerhalb der nächsten paar Minuten verhungert sein.

Auch Pasha lässt mich nicht aus den Augen. Im Moment liegt er zwar scheinbar entspannt auf dem Kratzbaum, aber sobald ich mich in die Richtung bewege, in der auch die Küche liegt, ist er im Nu vom Kratzbaum runter und an mir vorbei in die Küche gehechtet.

Nur Conina scheint gelassen und uninteressiert, dabei ist sie an sich die Verfressenste von unseren vier Stubentigern. 

Ah, Aina setzt nun ihre Kuscheltaktik ein. Wenn sie Hunger hat, wird sie urplötzlich superschmusig und liebevoll, was sich unter anderem dadurch äußert, dass sie einen unbedingt putzen will. Bevorzugt Nase und Stirn, aber auch Haare werden dann gern gewaschen. Alles in allem eine sehr feuchte Angelegenheit.

Noch ca. 30 Minuten, dann ist die Spülmaschine fertig...

Kommentare:

  1. Jede ist eine Persönlichkeit. Ist doch sehr erstaunlich.
    LG Sabine

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  2. Ohja, das Theater ist mir nur allzu vertraut. Ich darf mich den Näpfen aber auch generell nicht nähern, ohne angekräht zu werden. Oder die Küche betreten. Oder das Sofa verlassen. ;-)

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  3. Hab mal auf die Owling-Seite geklickt. Ich weiß nicht, ob ich noch so in die Hocke komme, grins :-)
    LG

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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