Montag, 1. August 2011

Albträume...

Jetzt ist aber echt genug mit fiesen Träumen! Erst träume ich am Wochenende, dass Ainakatze durch meine Schuld schwer verletzt wird. Sie war in so etwas wie einen riesigen Drucker geklettert, was ich nicht mitbekommen habe. Das Ding hatte recht schwere Teile, die man zusammenschieben musste. Tja, und während ich mit Schmackes zusammengschoben habe, bekam ich mit, wie ich Aina den Kopf fast zerquetschte. Sie ist aus dem Drucker herausgewankt und durch die Wohnung getaumelt. Irgendwann kippte sie steif um und ich schrie "Aina ist tot!" Sie stand zwar wieder auf. Aber im Traum fühlte es sich so an, als sei das nur noch eine Frage von Minuten, bis es soweit sei. Die Schuldgefühle, die ich Traum hatte, waren heftig...

Diese Nacht träumte ich, dass ich wieder mit meinen Eltern in unserer alten Wohnung in Köln gewohnt habe, die sich im ersten Stock eines Hauses direkt an einer stark befahrenen Straße befand. Weil wir einen außergewöhnlichen Vogel, der draußen vorm Fenster saß hereinlocken wollten, stellten wir das Fenster auf Kipp. Plötzlich kam Conina angeschossen und wollte einen anderen Vogel fangen, der grad in der Nähe der Öffnung herumflog. Sie fiel durch den Fensterspalt und rutschte außen die gekippte Fläche des Fensters hinab, prallte auf einer Markise ab und wurde auf die Straße geschleudert. Ich schrie nur laut und hechtete die Treppe zur Straße hinunter. Aber ich fand Conina nicht mehr. Ich war mir sicher, dass sie von einem Auto erfasst worden und tot war. Trotzem lief ich noch minutenlang die Straße rauf und runter und schrie ihren Namen.

Als ich aufwachte, musste ich erstmal nach den Katzen schauen und speziell nach Conina. Als ich sie friedlich und müd auf dem Kratzbaum vorfand und sie kraulte, kamen erstmal die Tränen. Während ich das hier schreibe, liegt sie ganz eng an mich gekuschelt, schaut mich intensiv an und schnurrt wie blöd. Fast so, als wolle sie sagen, das war doch alles nur ein Traum, ich bin doch hier. 

Ich hoffe, das war jetzt der letzte Traum dieser Art... 

Kommentare:

  1. Wie schrecklich!
    Ich hatte mal einen üblen Traum, in dem ich meinen Sohn nicht mehr festhalten konnte und er in die Tiefe stürzte. Das war der schlimmste Traum überhaupt. Hat mich tagelang verfolgt und wenn ich mich daran zurückerinnere, ist das schreckliche Gefühl wieder da :(

    Ganz fies, sowas *tröst*

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  2. @Schäfchen Glaub ich gern, dass dich das tagelang verfolgt hat. Ein Kind zu verlieren ist ja auch nochmal etwas ganz anderes als ein Haustier zu verlieren. Sei es nun in einem Albtraum oder real. Es gibt so Träume, die selbst nach Jahrzehnten irgendwie immer noch oder immer mal wieder präsent sind.

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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