Montag, 25. Juli 2011

Was zu erwarten war...

"Wir brauchen die Vorratsdatenspeicherung", sagte der CSU-Politiker [Hans-Peter Uhl] der "Passauer Neuen Presse". "Im Vorfeld muss die Überwachung von Internetverkehr und Telefongesprächen möglich sein. Nur wenn die Ermittler die Kommunikation bei der Planung von Anschlägen verfolgen können, können sie solche Taten vereiteln und Menschen schützen."
 [...]
"Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, forderte, eine Datei auffälliger Personen einzurichten. "Wir müssen alles tun, um mitzubekommen, wenn jemand mit solchen kruden Gedanken auffällt. Da wäre eine Datei hilfreich", sagte er der Tageszeitung "Die Welt"."
Hier den kompletten Artikel lesen. (Quelle: Tagesschau.de)

Da kriechen sie wieder aus ihren Löchern, die Leute, die uns weismachen wollen, dass Überwachung nur unserem Schutz dient.  Es widert mich regelrecht an, dass jemand hingeht und die beiden Anschläge in Norwegen dermaßen instrumentalisiert.

Ein guter Artikel, der im Großen und Ganzen meine Meinung zum Thema widerspiegelt, ist dieser hier.

Nachtrag: Noch einen interessanten Artikel gibt es auf dem law blog.

1 Kommentar:

  1. Ich denke nicht, dass derjenige, der die Anschläge begangen hat (der Name ist mir bekannt, nur wider ich mich ihm seine erhoffte Medienpräsenz auch nur annähernd zu unterstützen), dies vorher am Telefon preisgegeben hat. Und sein Manifest war so oder so offen zu lesen und hätte auch ohne Vorratsdatenspeicherung weitergeleitet werden können.
    Ich empfinde mich eher dadurch gefährdet, dass Methoden angewendet werden, die stark an die Stasi erinnern, um den Terror entgegenzugehen (hieß es damals nicht vom MfS auch, dass es nur wegen der West-Terroristen wäre?).

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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