Mittwoch, 12. Januar 2011

Katzen! Argh!



Seit letzten Freitag besitzen wir wieder eine Nespresso-Maschine. Wir hatten schon einmal eine, die wir zu Gunsten eines Vollautomaten eingemottet und letztes Jahr dann verschenkt haben. Wir sind aus Kostengründen auf einen Vollautomaten umgestiegen. Wir haben damals jeder mindestens zwei Tassen am Tag getrunken, oft auch mehr. Die Nespressokapseln sind recht teuer, da kostet eine Tasse locker mehr als 30 Cent. Da kam schon was zusammen. Kaffeebohnen sind doch ein wenig günstiger. Nur so richtig überzeugen konnte uns der Kaffee aus dem Vollautomate (DeLonghi EAM 3500 S) nie. Ich kann gar nicht mehr zählen, wieviele Kaffeesorten wir durchprobiert haben, auch recht teure Sorten von kleinen Röstereien waren dabei. Rückblickend hätten wir für die rund 700 Euro, die der Vollautomat gekostet hat viele Kapseln kaufen können.

Mittlerweile trinken wir nicht mehr so viel Kaffee, ich meist nur noch eine Tasse am Morgen bzw, Vormittag und ab und zu auch nochmal eine am Nachmittag. Schatz trinkt nur am Wochenende ab und an mal eine Tasse. Vor ein paar Wochen wurden wir auf die Nespresso Citiz & Milk aufmerksam und nachdem wir uns umgehört und -geschaut haben, was andere zu dieser Maschine sagen und es sie kürzlich in der Metro ziemlich günstig zu kaufen gab (inkl. 16 Kapseln aller verfügbaren Kaffee- und Espressosorten, sogar 50 Euro Guthaben für Kapseln war dabei), haben wir sie kurzentschlossen gekauft.

Momentan sind wir sehr angetan von dem Maschinchen. Besonders die Milchaufschäumfunktion (der Zylinder rechts an der Maschine) ist klasse! Und vor allem super einfach zu säubern, keine Schläuche oder schlecht zu erreichende Ecken. Der Milchschaum wird schön fest und fällt nicht schon nach einer Minute wieder in sich zusammen. Und wie von unserer alten Nespresso gewohnt schmecken Kaffee und Espresso einfach.

Warum nun aber die Überschrift "Katzen! Argh!"? Ganz einfach, für den Milchaufschäumer gibt es zwei Quirls, einen braucht man, um aus kalter Milch Milchschaum zu machen und der andere wird für die Zubereitung von heißer Milch benutzt. Als ich die kleinen Dinger gesehen habe, meinte ich noch zu Schatz, dass wir die immer gut wegräumen müssen, da unsere Miezen sie sicher für 1A-Katzenspielzeug halten werden. 

Heute habe ich mir mal wieder Kaffee gemacht und dazu Milch aufgeschäumt. Die beiden Quirls bewahre ich wenn der Milchzylinder nicht im Einsatz ist, in eben diesem auf. Den nicht verwendeten Quirl habe ich vorrübergehend in eines der Gläschen getan, die man neben der Maschine sieht. Ich saß kaum zwei Minuten mit meinem Kaffee im Wohnzimmer, als ich merkwürdige Geräusche aus der Küche hörte. Die Katzen schubberten irgendetwas über den Boden. Ich kenne die Geräusche, die ihre Spielzeuge beim Schubbern machen eigentlich alle (ja, so sind Katzenbesitzer *grins*), aber dieses war mir neu. Also beschloss ich, sicherheitshalber nachzuschauen, was ihnen nun mal wieder zwischen die Pfoten geraten war. Ihr ahnt es sicher schon, es war der Quirl, den ich in das Gläschen getan hatte. Ich nehme an, dass Conina diejenige war, die das Ding rausgeangelt hat, sie ist verdammt geschickt, was sowas angeht. Sie war es auch, die den Quirl mit viel Begeisterung über den Küchenboden flitschte, Pasha und Aina als sehr interessierte Zuschauer. Ich frage mich, wie sie mitbekommen hat, dass ich das Ding dort zwischengelagert habe. Gesehen hat sie es sicher nicht. Wahrscheinlich ist sie direkt nachdem ich aus der Küche bin, auf die Arbeitsplatte gehüpft und hat das Gläschen mit dem spannenden Inhalt entdeckt. Katzen! Argh! 

Jetzt habe ich den entführten Quirl in einem Küchenschrank verstaut. Wie ich aber eben herausgefunden habe, bietet die Maschine sogar Stauraum für die Quirls. Die "Bodenplatte" vor dem Zylinder lässt sich nämlich öffnen und darunter verstecken sich zwei Mulden, in denen man diese aufbewahren kann. Muss man wissen oder eben zufällig drauf kommen, denn in der Bedienungsanleitung steht dazu nichts.

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