Mittwoch, 24. November 2010

Der Duft der Freiheit

Seit einem Weilchen bekommt Conina immer mal wieder ihr Katzengeschirr an und läuft dann so 2 Stunden oder mehr unter Aufsicht damit herum. Es stört sie überhaupt nicht und sie lässt es sich brav an- und ausziehen. Heute habe ich das erste Mal die Leine drangemacht und auch das akzeptierte sie ohne Weiteres. Ermutigt durch diese Gelassenheit habe ich beschlossen, jetzt schon einen Schritt weiterzugehen. 

Da ich noch die Post aus dem Briefkasten im Hausflur holen musste, dachte ich, dass das doch eine gute Gelegenheit sei, Madame mal einen kleinen Ausflug machen zu lassen. Also habe ich die Wohnungstür geöffnet und die angeleinte Conina entscheiden lassen, ob sie mutig genug ist, sich aus der warmen und sicheren Umgebung auf kalten und unbekannten Steinboden zu trauen. Die Entscheidung war schnell getroffen. ^^ Respektvoll und aufmerksam nach rechts und links schnüffelnd erschlich sich der Stubentiger die Umgebung, zwischendurch mal ein Miau bzw. Miieps und ein Blick als Rückversicherung in meine Richtung.  Nach knapp 5 Minuten habe ich den Ausflug dann beendet. Drinnen gab's dann noch Leckerlies und nun jagt Conina auch schon wieder vergnügt Papierbällchen. Das sieht doch alles sehr vielversprechend aus und ich denke, es bestehen sehr gute Chancen, dass das 'Ninchen eine Gassikatze wird.

Conina braucht diese Herausforderungen auch, denn sie ist eine ziemlich clevere Katze, u.a. hört sie auf ihren Namen, sie apportiert, sie versucht Türen zu öffnen (was ihr zum Glück noch nicht gelungen ist - Betonung auf noch) und kommt auf alle möglichen (dummen) Ideen. Letzten Samstag haben wir genau aus dem Grunde ein Fummelbrett gekauft, das abends dann auch gleich eingeweiht wurde.

Conina, Pasha und Aina haben sich natürlich sofort draufgestürzt und versucht an die Leckerlies zu kommen. Lily hat sich das Ganze wie immer lieber auf Abstand angeschaut. Während  unser Grobmotoriker Pasha mal hier, mal da  rumfummelte, um an Leckerlies zu kommen, versuchte Aina es mit roher Gewalt und zog, zerrte und rüttelte. Conina hingegen angelte sich Leckerlies, als hätte sie das schon 100 mal gemacht. Das Fummelbrett war nicht wirklich eine Herausforderung für sie. Spaß gemacht hat es ihr aber trotzdem, immerhin gab's ja was zu naschen. Später ist sie dann auch noch dazu übergegangen, Pasha seine hart erarbeiteten Leckerlies zu klauen. Das beruhte aber mehr oder minder auf Gegenseitigkeit. :)


So sehen die vier übrigens aus, wenn sie keinen Blödsinn anstellen

v.l.n.r. Lily, Pasha, Aina und Conina

1 Kommentar:

  1. Obwohl Hundebesitzerin, habe ich deine Katzengeschichte mit Vergnügen gelesen. Hach...ich liebe Tiere und wenn`s nach mir gehen würde....oje, dann müssten wir anbauen ;)
    LG

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Redet mit aber benehmt euch - auch "zwischen den Zeilen!" ;) Wer das partout nicht kann, wird ggf. des Reiches verwiesen. Grundsätzlich sind hier alle Besucher willkommen - aber: Mein Reich, meine Regeln. Da kommt es auch schon mal (wenn auch sehr selten) vor, dass ich jemandem das Aufenthaltsrecht entziehe. Man kann das hier mit (m)einem virtuellen Wohnzimmer vergleichen, in dem ich das Hausrecht habe.

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