Montag, 6. Oktober 2008

Fortsetzung: Hübsch, aber bilderlos

Höre nie auf zu lächeln, auch wenn du traurig sein solltest, denn du weißt nie, wer sich in dein Lächeln verlieben könnte.

Smiley from millan.net

So, nun wie angekündigt, meine Meinung zu diesem Spruch. Wie ich ja schon schrieb, finde ich den doof, genauer gesagt saudoof! Warum? Weil die Aussage meiner Meinung folgende ist: Egal wie du grad drauf bist, zeig niemandem wie es dir wirklich geht. Wenn es dir schlecht geht und dir eigentlich nach heulen zumute ist, schau, dass es niemand merkt. Man muss einen guten Eindruck bei den Leuten hinterlassen. Zeige keine Schwäche, denn das ist nicht liebenswert. Liebenswert sind Menschen, die lachen, die fröhlich sind. Ja, stimmt, sind sie. Aber ich möchte auch wegen meiner Schwächen geliebt werden. Mich muss nicht jedermann mögen. Ich lege keinen Wert darauf, dass sich jederzeit irgendjemand in mich verlieben könnte. Mein Selbstbewusstsein ist dann doch ausgeprägt genug, dass ich damit leben kann, wenn mich jemand nicht leiden kann. Ich habe keine Lust, mit einer Maske durchs Leben zu laufen. Ich möchte meine Gefühle nicht verstecken. Klar, ich muss es nicht jedem sofort auf die Nase binden, wenn ich mal mies drauf bin. Aber ich möchte die Freiheit haben, nicht zu lächeln, wenn mir nicht nach lächeln ist. Wenn ich dadurch jemandem nicht gefalle oder ich unsympathisch wirke, dann ist das eben so. So zu sein, wie der Spruch es impliziert, bedeutet für mich oberflächlich zu sein. Okay, das Leben besteht nicht nur aus Tiefgründigkeiten, der Umgang mit Menschen ist oftmals oberflächlich. Aber man muss ja nicht oberflächlicher sein, als nötig. ;-)


Das war des Koelschgirls Wort zum Montag... Smiley from millan.net

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