Mittwoch, 6. August 2008

Politiker wollen das Ü-Ei abschaffen

Zitat: "BERLIN (ble). 20 Gramm Schokolade, in jedem siebten Ei eine besondere Überraschung aus handbemaltem Plastik: Ob Schlümpfe, Simpsons oder Micky Maus - seit Jahrzehnten schätzen Kinder und Junggebliebene mit dem Herz für Schokolade die Kinder-Überraschung mit dem Spielespaß zwischen den Schoko-Hälften. Doch dem "Ü-Ei" könnte jetzt das Aus drohen. So zumindest will es die Kinderkommission des Deutschen Bundestags in ihrer Stellungnahme zu alltäglichen Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Kinder. Darin fordern die Parlamentarier, dass Nahrungsmittel nicht mehr mit Spielzeug gekoppelt werden, wie das bei der Kinder-Überraschung oder Cornflakes-Packungen der Fall ist. Begründung: Viele Unfälle von Kindern im Haushalt ereigneten sich durch die Kombination von Spielzeug, Haushaltsartikeln und Nahrungsmitteln, da Kinder oft nicht zwischen essbaren und nichtessbaren Bestandteilen unterscheiden könnten.[...]"

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=506660

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Mir fehlen da grad etwas die Worte!

Traut der Staat seinen Bürgern eigentlich gar nichts mehr zu? Traut er Eltern eigentlich nicht zu, auf ihre Kinder aufzupassen? Man muss doch nicht alles im Leben gesetzlich verbieten und reglementieren. So langsam habe ich wirklich den Eindruck, der Staat hält sein Volk pauschal für zu doof zum leben. Ob da wohl mal wieder nach USA geschielt wurde? Da darf das Ü-Ei nämlich aus den oben genannten Gründen nicht verkauft werden....

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Update 07.08.: Jetzt rudern die FDP und Frau Miriam Gruß auf deren Mist das Ganze wohl gewachsen ist, heftig zurück. Das sei so alles gar nicht gemeint gewesen und man wolle nur deutliche Warnhinweise auf der Verpackung. Ja, wer's glaubt... Für mich klingt die Forderung nach Entkopplung von Nahrungsmittel und Spielzeug wie ein Verbot. Gut, das mag ein Missverständnis gewesen sein und von den Medien bewußt so verbreitet worden sein. Aber einer Frau, die tatsächlich 2006 verlangte, dass Bundestrainer Jürgen Klinsmann nach einem 4:1 verlorenen Spiel gegen Italien gute 3 Monate vor der WM vor dem Sportausschuss des Bundestages zu erscheinen habe, um sich zu rechfertigen, traue ich auch zu, dass sie das Ü-Ei verbieten will. Zitat RP-Online: ""Weniger als 100 Tage vor der WM sollte Jürgen Klinsmann nicht mehr experimentieren müssen", wetterte Gruß damals und ergänzte: "Es geht ja nicht nur darum, ob eine Mannschaft mal schlecht spielt, sondern um die Frage: Wie präsentiert sich Deutschland.""
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Wie seht ihr das?



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