Freitag, 12. Dezember 2014

Der Kaffee ist fertig!


Drei Dinge gehören zu einem guten Kaffee: erstens Kaffee, zweitens Kaffee und drittens nochmals Kaffee. 
~
Alexandre Dumas (1802 - 1870)

Was Kaffeezubereitung angeht, habe ich schon einige Varianten durch. Meine erste Erfahrung war der ganz normale Filterkaffee aus der Maschine. Später kam dann Handaufguss über Stofffilter, der in einem Porzelanfilter steckte. Bei einem Ex wurde der Kaffee frisch gemahlen im Siebträger zubereitet. Bei meinem Mann lernte ich dann den Nespressokaffee in den Kapseln kennen. Saulecker und toll, weil man so viele verschiedene Sorten bekommt, aber zum einen doch recht teuer, da man im Schnitt so um die 37 Cent pro Tasse bezahlt, je nach Sorte sogar über 40 Cent und zum anderen produziert man verdammt viel Müll. 

Wenn man das mal hochrechnet lagen wir bei ca. 4 Tassen am am Tag für uns beide plus ab und an mal Gäste locker bei etwa 600 Euro Kaffeekosten im Jahr. Dafür bekommt man verdammt viele Kaffeebohnen, die deutlich länger reichen. Viel schlimmer fand ich aber wirklich den Müll. Klar bekommt man wiederverwendbare/wiederbefüllbare Kapseln, aber das ist irgendwie nicht Sinn der Sache, finde ich. Uns erschien daher irgendwann die Anschaffung eines Vollautomaten als sinnvoll. Kaffee oder Cappuccino aus frisch gemahlenen Bohnen auf Knopfdruck ist schon was Feines. Theoretisch. 

So richtig überzeugt hat uns der Kaffee aber nie, trotz Testens von x Kaffeesorten, Mahlgradeinstellungen und Pipapo.Wir sind dann irgendwann doch wieder Umweltsünder geworden und bei den Nespressokapseln gelandet. Allerdings hatte sich unser, bzw. der Kaffeekonsum meines Mannes inzwischen stark reduziert. 

Um es mal abzukürzen, seit ich umgezogen bin und wieder arbeiten gehe, trinke ich unter der Woche im Büro Kaffee und am Wochenende gab es entweder schnellen Instantkaffee (ja, ich weiß, das ist doch kein Kaffee!) oder Kaffeemehl in die Tasse und heißes Wasser drauf und warten bis sich der Kaffee gesetzt hat. Gesiebt wurde nix, blieb halt Kaffeesatz in der Tasse.

Dieser Tage habe ich mich nach langem Hin und Her für die Anschaffung einer French Press komplett aus Edelstahl entschieden. Diese hier:



Eben habe ich sie eingeweiht - mit gestern frisch gemahlenem African Blue von Tchibo. SO muss Kaffee schmecken! Ich bin begeistert! Noch lasse ich mahlen, aber ich glaube, die nächste Anschaffung wird eine gute Kaffeemühle sein. Ich hab da auch schon eine im Auge...

Nachtrag: Was mir niemalsnicht ins Haus kommt, ist eine Senseomaschine. Ich hab Kaffee aus diesem Maschinen bei diversen Leuten getrunken und fand ihn immer langweilig und fad bis schlichtweg grauenhaft. 

Sonntag, 7. Dezember 2014

Mein Arbeitsplatz


Das ist mein Schreibtisch - jedenfalls zur Zeit, solange die Kollegin, die ich ersetze noch da ist. Dann werden ich wohl an dem, der rechts hinter meinem Schreibtisch zu sehen ist, sitzen. Unter anderem auch, weil ich da dem Chef genau gegenüber sitze, dessen Büro hinter der geschlossenen Tür ist. Links neben mir ist noch ein Schreibtisch, man sieht gerade so die Ecke der Pinnwand.

Ich fühle mich immer noch wohl dort und ich gehe gerne arbeiten. Die Arbeitstage rasen immer noch vorbei. Meistens jedenfalls. Mein Leben als Nachteule ist definitiv vorbei und ich bin abends schon um halb 10 so müde, dass ich dann meistens schlafen gehe, spätestens im 22 Uhr ist Sense. Ganz ganz selten halte ich es bis 22:30 Uhr durch. Um spätestens 6 klingelt der Wecker, ich bin aber fast immer schon ein bisschen früher wach. Um 7:20 bin ich in der Regel im Büro, offizieller Arbeitsbeginn ist 7:30 Uhr, aber die ersten Mitarbeiter sind meistens schon früher da, um ihr Arbeitsmaterial und ihre Aufträge abzuholen und dann zu den ersten Kundenterminen zu fahren. Ab nächstes Jahr soll das Büro dann schon um 7 Uhr besetzt sein, allerdings werden meine beiden verbleibenden Kolleginnen und ich uns da abwechseln und es kann sogar sein, dass mein Arbeitstag ab und an erst um 8:30 anfängt, dafür dann aber statt um 16 Uhr erst um 17 Uhr endet. Wir werden sehen...

In der Firma herrscht wirklich ein gutes Klima und wir verstehen uns gut. Ich mag meine Kollegen und ich denke mal, sie mögen mich auch. Ich gehöre jetzt dazu.

Ich freue mich riesig darauf, demnächst mit ein paar Mädels (den beiden Büromädels und ein paar Vorarbeiterinnen) aus der Firma auf den Weihnachtsmarkt zum Glühweintrinken zu gehen und drei Tage vorher ist Weihnachtsfeier, die wir im einem türkischen Restaurant haben werden.

P.S. Das rote Ding auf meiner Schreibtischtheke ist übrigens Eugen.

Samstag, 6. Dezember 2014

Nomnomnom

Ist zwar erst Nikolaus, aber egal....


Und für mich gibt's jetzt ein Stück Baumkuchen und eine 
frisch aufgebrühte Tasse Kaffee mit Haselnussaroma.

Montag, 1. Dezember 2014

Schräger Vogel

Den hier habe ich heute in einem neuen Laden, der allerhand Dekozeugs und Co anbietet in der Weihnachtsdekoecke gefunden. Diesem leicht verzweifelten Blick konnte ich einfach nicht widerstehen und außerdem war er dort der letzte seiner Art. Er darf morgen mit ins Büro, wo er mir bis zu Weihnachten Gesellschaft leisten wird und dann kommt er wieder mit nach Hause, wo er ganzjährig ein Plätzchen bekommt. Ich nenne ihn Eugen.


P.S. Das ist eine Christbaum"kugel".