Donnerstag, 25. Juni 2015

NCC-1801-D???

Ich hab heute in einem Kramladen, der auch eine Ecke mit reduzierten Büchern hat mal wieder ein Buch mitgenommen: Star Trek, The Next Generation - On Board The U.S.S. Enterprise NCC-1701-D, von Denise und Michael Okuda. Da ist sogar eine CD mit einem virtuellen "3D"-Rundgang durch ein paar Bereiche der Enterprise, wie z.B. Brücke und Krankenstation dabei. Für 5,99€ dachte ich, nehme ich alter Trekki das mal mit. Und was sehen meine Augen während meines virtuellen Rundgangs im Bereich Engineering auf einem der Displays? 1801! ACHTzehnnulleins! Liebe Autoren, Grafikersteller, wer auch immer das verbockt hat, geht euch schämen! Aber sowas von! Tz! Sonst sind das Buch und der Rundgang ganz nett, aber hätte ich den Originalpreis, je nach Wechselkurs so um die 20 Euro, dafür bezahlt, wäre ich enttäuscht gewesen, das ist es definitiv nicht wert.


Sonntag, 14. Juni 2015

Andere Katzen...

...spielen mit Fellmäusen oder Papierbällchen, Conina spielt am liebsten mit einem Bithalter oder wie auch immer man dieses Ding nennt.




Donnerstag, 11. Juni 2015

Good bye Christopher Lee *27. Mai 1922, † 7. Juni 2015



Seit ich Christopher Lee irgendwann so Mitte der 80er Jahre als Dracula das erste Mal bewusst im TV gesehen habe bin ich Fan, von seinen Filmen, seiner Stimme, von ihm als Mensch. Ich habe ihn in Interviews und bei anderen öffentlichen Auftritten immer als unglaublich sympathischen Menschen erlebt und ich finde, den Titel Sir und den dazugehörigen Ritterschlag, den er 2009 bekam hat er wirklich verdient. Die Nachricht von seinem Tod heute hat mich traurig gemacht.

Dienstag, 9. Juni 2015

Bis heute war mir nicht bewusst, das kundenorientiert ein Synonym für

"Es ist völlig in Ordnung, dass der Kunde sich dir Dienstleister gegenüber wie der letzte Arsch benimmt" ist.

Ich hatte heute Premiere, ich habe zum ersten Mal einen (Bestands)Kunden vergrault. Ich arbeite für einen Dienstleister und Freundlichkeit und Höflichkeit den Kunden oder potenziellen Kunden gegenüber gehört für mich einfach dazu. Und in den meisten Fällen reagieren die Kunden darauf selbst freundlich. Man kann auch am Telefon nur mit der Stimme lächeln, das kommt rüber und an und entsprechend positiv reagieren die Menschen. Meistens. Manche Leute sind gegen so etwas immun. Da kann ich mit leben. Aber ich möchte trotzdem mit einem Mindestmaß an Höflichkeit behandelt werden. 

Heute hatte ich einen Kunden am Telefon der dieses Mindestmaß nicht besaß. Er hatte von Anfang an einen extrem unfreundlichen und ruppigen Tonfall drauf. Wenn es um eine Reklamation gegangen wäre, hätte ich das ja sogar noch verstehen können, da nehme ich es auch hin, bzw. stehe drüber, wenn jemand unfreundlich ist und nehme das nicht persönlich. Wobei es auch da Grenzen gibt. Aber er wollte lediglich unsere Dienste in Anspruch nehmen. 

Bei uns ist es so, dass ich Kunden am Schnellsten unter dem sogenannten Objektnamen finde, welcher der Name der Straße ist, wo wir hin müssen, um den Auftrag aufzuführen. Ich fragte ihn also danach, er schien da schon ungehalten, dass ich nicht sofort bei der Nennung seines bzw. des Firmennamens alle nötigen Daten parat hatte. So zumindest mein Eindruck im Nachhinein. Wir haben neben Einzel-/Einmalaufträgen schon etliche Kunden, die unsere Dienstleistungen regelmäßig, von täglich, bis wöchentlich oder alle "Jubeljahre mal" in Anspruch nehmen größere und kleinere und sich alle Kundennamen zu merken ist schlicht unmöglich. Er gehört, bzw, ich muss ja sagen gehörte, zu den kleinere und eher zum "Jubeljahrertyp". Den letzten Auftrag hatten wir vor über einem Jahr bekommen. 

Am Telefon sind manche Buchstaben gern mal nicht eindeutig zu erkennen, je nach Sprachqualität hören sich M oder N, D, T oder B gleich an. Also fragte ich nach, ob ich den Straßennamen richtig verstanden hatte - und wurde angeblafft. An der Stelle habe ich mich dann sogar noch entschuldigt und eben erklärt, dass das am Telefon halt nicht immer eindeutig zu verstehen sei. Er ließ mich gar nicht ausreden, sondern blaffte weiter, ob ich ihn jetzt endlich gefunden habe. Ich glaube, seit dem Beginn des Gespräches waren nicht mal anderthalb Minuten vergangen. Ich bejahte das, aber inzwischen war ich soweit bedient, dass ich ihn - ruhig - bat, doch bitte einen freundlicheren Ton zu benutzen. Hui! Das war ein großer Fehler. Er schnauzte mich an, ich müsse kundenorientierter sein. Darauf hin entgegnete ich, dass ich aber auch mit ein wenig Respekt behandelt werden möchte. Er: "Und ich streiche Sie hiermit von meiner Liste!" Ich: "Das ist für mich völlig ok." Er knallt den Hörer auf. 

Unsere Firma wird es umsatztechnisch definitiv verkraften können, da waren mein Chef und die Kollegen mit mir einer Meinung.





Freitag, 5. Juni 2015

Öffentlicher Nahverkehr - manchmal dann doch zuviel Nähe...

Ich stehe vorhin mit einigen anderen Menschen am U-Bahnsteig und warte auf meine Bahn. Es stellt sich ein Vater mit zwei Kindern neben mich. Er, kurze Hose, Fußballtrikot, Gleiches trägt sein schätzungsweise 9 oder 10 Jahre alter Sohn, die etwas jüngere Tochter im Blümchentop.

Tochter: "Da ist dein Bauchnabel! Stupst den Bauch ihres Vaters."
Vater: "Und drumherum ganz schön viel Bauch. (Womit er recht hat.) Der hat lange gebraucht, um so zu werden."
Sohn lacht und sagt was, was ich vergessen habe.
Vater: "Ich stehe mal Spalier!"

Er wandert zu Bahnsteigkante, dreht sich um, so dass er mit dem Rücken zum Gleisbett steht - und lässt herzhaft und laut und recht ausdauernd einen fahren.  

WTF???

Beide Kinder lachen.
Vater: "Das waren die Lammspieße! Höhöhö."
Sohn: "Puuuh, und wie die stinken!"

In der Tat...