Mittwoch, 27. August 2014

Das Phänomen der Schräge




Vielleicht sollte man dieses Video einigen Mitarbeitern eines bestimmten City-Marktes in der Mannheimer Innenstadt zeigen. Es kommt seit einer Weile öfters vor, dass die schrägen Fächer mit den frischen Backwaren so vollgepackt werden,  dass einem die Brötchen, Croissants und Co beim Öffnen der Plexiglasklappe, die leider kein Loch hat, durch das man mit der Zange hindurchgreifen könnte, fröhlich entgegenrutschen und leider nicht mehr von der recht niedrigen Barriere vorne dran abgebremst werden. Sssst - Bumms.

Montag, 25. August 2014

Hör sofort auf, an mich zu denken!


Ich habe seit heute Vormittag schon fast unangenehm heiße Ohren und es heißt ja, wenn man heiße Ohren hat, dann denkt gerade jemand an einen. Falls dieser jemand hier mitliest, könntest du bitte damit aufhören? Sofort!?

Zum Ausgleich für die heißen Ohren habe ich allerdings eiskalte Hände. Den ganzen Tag die Hände über die Ohren halten, damit die einen warm und die anderen kühler werden, ist leider eher kontraproduktiv. 


Samstag, 23. August 2014

Ich mag...


... den neuen Doktor. Aber das wusste ich eigentlich schon bevor ich eben die erste Folge der neuen Doctor Who-Staffel geschaut habe. Mit Clara werde ich hingegen vermutlich nie so richtig warm.










Freitag, 22. August 2014

Nanu-Nana ist wie Ikea

Heute war ein Scheißtag. Gut, er ist noch nicht vorbei, aber immerhin bin ich zu Hause und für mich ist das quasi ab jetzt schon Wochenende. Es war auch kein richtiger Scheißtag, es war so ein Tag, an dem zig Kleinigkeiten nicht so recht wollten, wie ich. 

Bekomme ich sonst meinen BH mit geübtem Griff in maximal einer Sekunde am Rücken geschlossen, dauerte es heute eine gefühlte Ewigkeit und mehrere Anläufe bis der Haken die Öse traf. Gleiches galt für den Verschluss meiner Kette. Mein Kopfhörer vom iPod war so verknotet, dass ich dachte, ich hab den Gordischen Knoten vor mir. Dabei hatte ihn gestern Abend so in meine Tasche gepackt, dass genau das nicht passieren sollte. 

In der Firma bei der telefonischen Kundenakquise vergaß ich plötzlich meinen Text, wobei das trifft es nicht, ich wusste ihn wohl, doch irgendwas blockierte den Weg vom Gehirn zum Mund. Außerdem verknotete sich mehrfach die Zunge. 

Bei der zweiten Tasse Kaffee des Tages sah ich nicht rechtzeitig, dass nicht mehr genug Bohnen im Vollautomaten waren. Normalerweise zeigt er das an, aber es waren wohl noch genug drin, damit der Mahl- und Brühvorgang starten konnte. Ergebnis: dieses fiese Geräusch eines durchdrehenden Mahlwerkes und eine braun gefärbte aber nicht wirklich trinkbare Brühe. 

Dann recherchierte ich noch ein paar Adressen zum Abtelefonieren, die ich einer Excel-Tabelle festhielt, als ich sie schloss konnte ich mich ungläubig dabei beobachten, wie ich auf "Nicht speichern" klickte. WTF?? Das war dann der Punkt, an dem ich beschloss, früher Feierabend zu machen. Was ich dann auch tat. 

Auf dem  Nachhauseweg bekam ich so etwas wie eine kleine Wiedergutmachung des Universums. Auf der Strecke vom Büro zur Bahnhaltestelle, die immerhin einen knappen Kilometer lang ist, spazierte jemand vor mir her, der gerade einen fetten ziemlich gut befüllten Joint rauchte. Ich geb's zu, ich hielt den Abstand so gering wie möglich und atmete besonders tief ein. Ich gehöre zu den Leuten, die das selbst noch nie angerührt haben, aber wenn jemand in meiner Nähe raucht, dann werde ich passiv high. Nicht arg, aber angenehm. So auch heute. Aaaaaaaaaah...

Und dann kam ich auf die Idee, ich könnte mal eben bei Thalia vorbeischauen, der letzte Besuch lag schon ein Weilchen zurück. Tja...


Und hiermit schließt sich dann auch der Kreis und der Bezug zur Überschrift wird hergestellt. Denn gestern war ich "mal eben" bei Nanu-Nana, nur mal gucken - und kam mit sechs Teilen wieder raus. Das ist das Ikea-Phänomen, man verlässt den Laden höchst selten mit nur dem, was man eigentlich kaufen wollte. Und auch bei Thalia wollte ich nur mal eben den DVD-Wühltisch durchgehen und vielleicht eine DVD mitnehmen. Hat ja bestens funktioniert. Wie gut, dass ich nichts von Ikea brauche...

Freitag, 15. August 2014

Auf der Jagd nach dem Goldenen Sack

Okay, eigentlich "nach dem Gelben Sack". Seitdem Anfang des neuen Jahres eine neue Entsorgerfirma den Zuschlag bekommen hat, sich um die Gelben Säcke kümmern zu dürfen, wurde es für uns beflissene Sackbefüller immer schwieriger eben jene Säcke zum Befüllen zu bekommen. 

Zuvor gab es die Gelben Säcke - kann  und darf man so etwas Zartes eigentlich Sack nennen? -  in vielen Supermärkten an der Kasse oder an der Info sowie an etlichen anderen Orten und eigentlich sollte das weitestgehend auch so bleiben, zumindest kündigte das die örtliche Tageszeitung in einer Liste mit Bezugsadressen so an, in der auch noch einige Supermärkte aufgeführt waren. Aber wie ich schon recht früh nach der Übernahme feststellen durfte, hatte diese Liste keinerlei Wahrheitsgehalt mehr.

Ich las dann irgendwann im Netz, dass, neben den städtischen Bürgerdiensten, das Kundenzentrum des hiesigen Energieversorgers wohl noch Anlaufstelle für Sackbedürftige sei. Also führte mich mein (Um)Weg vor Kurzem dorthin. Doch auch diese Information gehört inzwischen in das Land der Mythen und Legenden. Und ich blieb an diesem Tag mal wieder sacklos. Und was die Bürgerdienste angeht; es kam wohl nicht nur einmal vor, dass den Suchern des Goldenen, äh, Gelben Sackes quasi bereits vor den Toren per Anschlag auf jenen Toren mitgeteilt wurde, dass das Begehrte nicht zu haben sei und es leider in den Sternen stehe, wann die Sackdürre ein Ende haben würde. 

Wenn man dann Säcke hat und diese voll sind und diese morgens auf die Straße stellt, was glaube ich bis spätestens 7 Uhr erledigt sein muss, kann es passieren, dass man von seinen Säcken auch noch am späten Nachmittag wieder begrüßt wird. Manchmal beleben sie auch noch länger das Straßenbild.

Und wehe, man kommt auf die Idee, einen Sack in einer anderen Farbe zu verwenden, selbst, wenn dieser durchsichtig ist und damit nichts zu verbergen hat. Dann wird man in Form eines Aufklebers auf dem betrügerischen Sack zurechtgewiesen. So ein Aufkleber kostet vermutlich mehr als 5 Gelbe Säcke zusammen. Ganz zu schweigen von der Arbeitszeit, die für das Anbringen draufgeht. 

Wenn's nun schon immer so gewesen wäre, dann wäre es halt so. War's aber nicht. Bei der Firma, die zuvor für die Ent- und Versorgung zuständig war, gab es nie eine Knappheit, zumindest habe ich nie eine bemerkt. Und die Entsorgung war meistens auch im Laufe des Vormittages erledigt.

Tja, die Firma mit dem günstigsten Angebot hat halt den Zuschlag bekommen. Meine Schlussfolgerung: Das war dann also wohl entweder wirklich extrem günstig - was nix kost', is nix, wie meine Oma stets zu sagen pflegte oder der/die Inhaber der Firma verdienen durch Einsparungen an Personal und Säcken nun genug, um sich ihre Säcke vergolden zu lassen.

Es gibt da ein Sprichwort: "Es denkt jeder an seinen Sack." Wie wahr, wie wahr...

Lachflash

Warum? Darum!

Achtung, Blasphemie!


Und dazu fiel mir dann ein:
"Matthias, ihr werdet zum Tod durch Steinigen verurteilt, weil ihr den Namen unseres Herren entweit habt!" - "Wieso, ich habe doch nur gesagt, dass dieser Braten nichtmal gut genug für Jehova sei!" - "Blasphemie! Er tut es schon wieder!" - Matthias (tanzt): "Jehoova, Jehoooova!" (X)

...

"Also dann zwei Spitze und dazu zwei Flache und eine Paket Kies."

Und mehr Darum! gibt es hier.